Forced Entertainment sind die großen Geschichtenerzähler der englischen Performanceszene. Seit 25 Jahren und mindestens ebensovielen Spielartausgaben erzählen sie von den grausam komischen Widrigkeiten des Lebens und der Boshaftigkeit der menschlichen Natur. Diesmal hören wir, was einem Mann und einer Frau auf einer eineinhalbstündigen Reise durch die Nacht so passieren kann. Ein Horrortrip durchs Unbehauste. Vorbei an bösen Kindern, traurigen Untoten und ganz viel Versatzstücken aus der grauen Endzeit.

Vier Performer sprechen, schreien, stöhnen und machen Geräusche zu einer grafisch interessanten Slideshow, aber sie entfalten keine Geschichte sondern reihen skurrile Episoden des Grauens entspannt aneinander. Das erzeugt oberflächliche Komik und auch hübsche Effekte aber wird auf Dauer etwa langweilig.

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(Foto: Hugo Glendinning / Tim Etchells)